07/2013

 

Liebe Partner, Mitglieder und Interessenten von metrobasel

 

Das diesjährige Programm fand mit dem «metrobasel forum 2013» vom 29. November und den darin präsentierten Ergebnisse der «metrobasel Vision 2050» einen würdigen Abschluss. Nebst der Rückschau auf den Anlass möchten wir Ihnen einen Ausblick auf das neue Jahr gewähren und Sie neugierig auf metrobasel im 2014 machen.

 

 

«metrobasel forum 2013» -

Präsentation der «metrobasel Vision 2050»

 

Die «metrobasel Vision 2050» befasst sich mit möglichen Ideen und liefert Denkanstösse in verschiedensten Bereichen für die Entwicklung der Metropolitanregion Basel. Eine Vision für die trinationale Metropolitanregion Basel – realistisch oder ein reines Ratespiel? Auf diese Frage gingen die anwesenden Referenten, das Projektteam und die Podiumsteilnehmenden ein.

 

Das neunte «metrobasel forum 2013» fand am 29. November 2013 im Foyer des Theater Basel statt. Dr. Ingrid Duplain, Präsidentin von metrobasel, eröffnete vor mehr als 200 Gästen das Forum, bevor Guy Lachappelle, Direktionspräsident der Basler Kantonalbank, seine Worte im Namen des Hauptsponsors an das Publikum richtete.

 

Prof. Dr. Urs Müller, Projektleiter und Präsident des Verbands Schweizerischer Kantonalbanken, und Regula Ruetz, Direktorin von metrobasel, führten die Anwesenden gemeinsam in die Thematik ein, indem sie die Entstehung der «metrobasel Vision 2050» erklärten, Bezug nahmen auf die einzelnen Themenfelder und den «Basler Geist» erörterten. Mehr zum «Basler Geist» und zur Vision für unsere Region erfahren sie hier.

 

Wie lässt sich eine Vision, eine zukunftsgerichtete Idee entwickeln?

Dr. Andreas M. Walker, Zukunftsforscher und Co-Präsident von swiss future, ging mit seiner Erklärung zu «Chancen und Grenzen von Zukunftsgestaltung» auf diese zentrale Frage ein. Er nannte Gründe und Methoden zur Ein- und Abschätzung der Zukunft und wies darauf hin, dass es andere undbessere Möglichkeiten gebe, die Zukunft als Absicht zu definieren, als sie mit komplexen Zahlenmodellen berechnen zu wollen. Die Zukunftsvisionen sollen ein «Stein des Anstosses» sein, kein fixer «Bezug einer Position, die von nun an um jeden Preis verteidigt wird».

 

Wie sieht die Zukunft der Bevölkerung aus?

Dr. Jérôme Cosandey, Avenir Suisse, kam auf «Demografie und die Zukunft des Generationenvertrages» zu sprechen, wobei er demografische Entwicklungen, bedingt durch eine niedrigere Geburtenrate, und die abweichende Wahrnehmung zwischen «Kalenderjahralter» und biologischem Alter beleuchtete. Er plädierte dafür, dass in der Zukunft ein vermehrter Zusammenhalt der Generationen wieder wichtig und notwendig sei.

 

Wie hält man einen Motor, in diesem Fall eine Gesellschaft, am Laufen?

Dr. Markus A. Meier, Leiter Produkte und Dienstleistungen der BKW Energie AG, erläuterte den «Megatrend Energie» und die damit verbundenen Möglichkeiten hinsichtlich neuer Energieformen und -nutzungen, Konsequenzen und Bedingungen, die sowohl von Seiten der Bevölkerung wie auch des Staates erfüllt werden müssten.

 

Welche Chancen haben neue Firmen?

Dr. Vladimir Cmiljanovic, CEO von PIQUR Therapeutics, zeigte in seinem Referat «Innovative Firmen von heute tragen zum Erfolg von morgen bei» anhand des Werdegangs der PIQUR die Möglichkeiten und zu erfüllenden Rahmenbedingungen für Start-up-Unternehmen auf.

 

Basel, wie weiter?

Thomas Kessler, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt, schloss die Referatsreihe mit seinen Ausführungen zu «Basel 2050 – Visionen für die trinationale Stadtregion» ab. Er ging auf Bestehendes ein und verband verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens mit dem Blick auf zukünftige Entwicklungspotentiale. Gleichzeitig wies darauf hin, dass sich Basel gegen Ende des 19., respektive zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei grenzüberschreitender Zusammenarbeit visionärer positionierte, «1880 waren wir weit trinationaler wie heute». Er zeigte einzelne Lösungsvorschläge gegen die Zersiedelung und gegen das vorprogrammierte Verkehrschaos auf: Der Wohnflächenbedarf pro Person soll nicht noch weiter zunehmen; verdichtetes Bauen sei genauso unumgänglich wie kürzere Arbeitswege bedingt durch näheres beim Arbeitsplatz Wohnen.

 

Viele Eindrücke – viele Ergebnisse?

Ein wichtiger Teil der anschliessenden Podiumsdiskussion stellte der Einbezug des Publikums dar, insbesondere die Meinung der jüngeren Generation, vertreten durch Abschluss-Schulklassen und Studenten der Universität Basel, sollte zum Tragen kommen.

 

Unter der Moderation von Dr. Esther Girsberger, Publizistin, und den Podiumsteilnehmenden Urs Müller, Jérôme Cosandey, Markus A. Meier, Andreas M. Walker und Thomas Kessler sowie Finalist Lehrling des Jahres 2012, Gian Jonasch, wurden Fragen ans Publikum gerichtet und umgekehrt Fragen der Anwesenden beantwortet.

 

Als Dank für ihre Teilnahme erhielten die Referenten und Podiumsteilnehmer einen Geschenkkorb mit Spezialitäten aus der trinationalen Metropolitanregion Basel.

 

Gestalten Sie die Vision mit!

Die Vision ist das Resultat mehrerer Workshops und Interviews – und noch mehr, denn Ihre Meinungen und Inputs sind uns wichtig! Die Teilnahme an der «metrobasel Vision 2050» ist unter www.metrobasel.org/vision/ möglich. Dort finden Sie zudem detaillierte Informationen zum Projekt.

 

Zum Nachsehen und Nachlesen

 

Die Präsentation zum «metrobasel forum 2013» finden Sie hier als PDF, die Bilder zum Anlass in dieser Galerie.

 

Im 2014 wird das Buch zur «metrobasel Vision 2050» mit den gesammelten Informationen und Visionen für die Zukunft unserer Metropolitanregion veröffentlicht werden. Das Buch wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung realisiert.

 

Medienberichte zum «metrobasel forum 2013»

Verschiedenste Medien und Organisationen haben Berichte zum «metrobasel forum 2013» verfasst:

 

• 21. November 2013  Innocel-Newsletter 11/2013: «Blick in die Zukunft»

• 28. November 2013  Basler Zeitung: «Wunderbare Zukunftsblicke auf Basel»

• 29. November 2013  Die Oberbadische: «Mit „metrobasel spirit“ ins Jahr 2050»

• 30. November 2013  Basler Zeitung: «Basel 2015 – die Traumstadt»

                                 (Anmerkung: Fehler im Titel der BaZ)

• 30. November 2013  Badische Zeitung: «Metrobasel legt neues Leitbild vor»

• 2. Dezember 2013    Die Oberbadische: «Ein Wandel mit vielen Unbekannten»

 

metrobasel report 2013

Der metrobasel report 2013 wurde im Dezember an gegen 284‘000 Empfänger  in der ganzen Metropolitanregion Basel verteilt. Hier finden Sie die Links zum metrobasel report 2013 in deutscher, französischer und englischer Sprache.

 

Wir danken der bz Basellandschaftlichen Zeitung + bz Basel für Ihre Unterstützung.

 

Dank den Sponsoren

 

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei der Basler Kantonalbank für das Sponsoring des «metrobasel forum 2013» bedanken und folgenden Produktsponsoren ebenfalls unseren Dank ausdrücken: Brauerei Fischerstube AG, Basel, Feinbäckerei Weber AG, Birsfelden, Suteria Chocolata AG, Solothurn, mathis fleisch&feinkost, Therwil & Dornach, Boucherie Neuenschwander, Courgenay, Patrizia’s Schoggiparadies, Riehen, Metzgerei Schwyzerhüsli, Wil AG, Wyyguet Rinklin, Riehen, Fromagerie Christian Kälin, Le Noirmont, Schwarzwaldmetzgerei Kalbacher, Lörrach (D) und Confitures Christine Ferber, Niedermorschwihr (F)

 

Erster Ausblick 2014

 

Die Generalversammlung findet am Dienstag, 29. April 2014 statt. Im Zentrum des nächsten Jahres steht das geplante «Basel Economic Forum» - kurz BEF – welches im November anstelle des metrobasel forum stattfinden soll. Mehr Informationen folgen. Weitere Projekte von metrobasel im kommenden Jahr sind ein bis zwei (Kurz-)Studien und ein Monitoring zu bisherigen Studien und Aktivitäten. Eine allfällige grössere Studie ist noch in Abklärung.

 

Matrix der Organisationen

 

Die von metrobasel erstellte Matrix der Organisationen verschafft einen Überblick, welche Vereine und Organisationen sich aktiv mit der Metropolitanregion Basel auseinandersetzen. Neben den wichtigsten Organisationen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) werden auch deren Leistungsaufträge, Schwerpunkttätigkeiten, Aktivitätsradius/Perimeter, Zielgruppe und Finanzierung aufgezeigt. Mit dieser Matrix möchten wir einen Beitrag leisten, um mögliche Synergien aber auch Doppelspurigkeiten aufzuzeigen. Die Matrix kann mit weiteren Organisationen oder Gremien ergänzt werden. Unser übergeordnetes Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen zu fördern – wo sinnvoll.

 

Während metrobasel eine allgemeine Übersicht zu den Organisationen und Akteuren, welche sich mit unserer Wirtschaftsregion Basel befassen, bereitstellt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), ist die HKbB zurzeit daran, eine Übersicht über in der Region tätige Life Sciences Akteure zu erstellen.

 

Die Matrix wird laufend ergänzt, Ergänzungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen. Das Dokument finden Sie hier.

 

Feiertagswünsche

 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und besinnliche Festtage, und freuen uns, Sie im neuen Jahr wieder bei metrobasel begrüssen zu dürfen.

 

Ihre metrobasel-Geschäftsstelle

Geschäftsstelle

metrobasel, Aeschenvorstadt 4, 4010 Basel

T +41 (0) 61 272 11 44

 

Direktorin: Regula Ruetz

Administration: Andreas Hutter

E-Mail: info@metrobasel.org

 

Die metrobasel news finden Sie unter:

www.metrobasel.org