01/2021

 

 

Liebe Leserinnen und Leser

 

Wie sind Sie in das Jahr 2021 gestartet?

 

Die ersten Wochen des Neuen Jahres liegen bereits hinter uns. Sie waren stark geprägt von der Corona Pandemie und ihren Auswirkungen. Leider werden wir auch in den kommenden Wochen und Monaten nicht um Einschränkungen und drastische Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie kommen. Viele von uns fragen sich, wann endlich wird wieder eine gewisse Normalität einziehen und was wird sich ändern, welche Folgen für die Wirtschaft und für unsere Region wird Corona haben, wie kann man die nähere Zukunft überhaupt noch planen.

 

Um die nächsten Monate mit Zuversicht, Elan und Flexibilität zu gestalten ist ein offener Umgang mit Veränderungen erforderlich. Dafür braucht es nicht nur einen Anpassungswillen an die neue Situation, sondern insbesondere eine grosse Solidarität innerhalb der Gesellschaft. Ohne diese gäbe es langfristig keinen sozialen Frieden und keinen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Deshalb haben wir «soziale Kohäsion» zum metrobasel Jahresthema gemacht.

 

So wird sich das BEF - Basel Economic Forum vom 19. November 2021 dem Thema „Soziale Kohäsion – was hält unsere Region im Kern zusammen? widmen. Mehr zum Programm erfahren Sie in unserem nächsten Newsletter.

 

Auch die bereits traditionellen metrobasel Wirtschaftsforen widmen sich der sozialen Kohäsion. Das nächste wird das Wirtschaftsforum Lörrach sein, welches am 21. Juni 2021 in Lörrach stattfinden soll - so Corona dies zulässt. Andernfalls würden wir eine virtuelle Übertragung anbieten. 

 

Unser bekannter Sommeranlass ist derzeit in Planung. Er befasst sich jeweils mit unterschiedlichen Aspekten rund um die Beziehung der Schweiz – EU. Aufgezeigt werden soll, wie stark die Vernetzung zwischen der Schweiz und der EU ist und welche Konsequenzen aus einer Annahme oder Ablehnung der Initiative oder eines Abkommens für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Region resultieren. Wir hoffen, dass wir ihn wie in den Vorjahren im Rathaus in Basel im August oder Anfang September durchführen können.

 

Daneben nimmt unser Grossprojekt, die Webplattform „metrobasel digital“, weiter Form an. In diesem und im nächsten Newsmail stellen wir Ihnen daher gerne unsere Umsetzungspartner etwas näher vor.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spass mit unserem ersten newsmail 2021 und hoffen, Sie an einem unserer kommenden Anlässe wieder persönlich begrüssen zu dürfen.

 

Mit besten Grüssen und bleiben Sie gesund,

 

Ihr metrobasel-Team

 

 

 

 


 

 

Samuel Schultze, Vorsitzender der Geschäftsleitung Burckhardt+Partner AG, metrobasel Vorstandsmitglied und Präsident ad interim.

 

 

              

Samuel Schultze                        

 

Warum engagiere ich mich bei metrobasel:

 

  • weil es eine Organisation ist, die sich mit Trends und Standortperspektiven befasst und Szenarien für die Zukunft für unsere Region entwickelt. Daraus abgeleitet resultieren Handlungsempfehlungen zuhanden Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Organisationen.
  • Als Architekten sind wir darauf angewiesen, Szenarien für die Zukunft miteinzubeziehen, um zukunftsorientiert planen zu können: Welche Bedürfnisse müssen unsere Bauten in zehn Jahren abdecken? Denken Sie beispielsweise an das zurzeit verordnete Homeoffice. Sollte dies mehrheitlich beibehalten werden, bräuchte es viel weniger Büroflächen. Wird vermehrt online gekauft und nicht mehr vor Ort, würden viele Läden nicht mehr rentieren und die Flächen frei werden. Was bedeutet dies bezüglich der Räume, welche wir in Zukunft bauen oder wie entwickelt sich der Verkehr? Welchen Einfluss hat eine kompetitive Regulierung oder die Verfügbarkeit von Fachkräften auf die Entwicklung unseres Standorts?
  • Metrobasel ist unabhängig und eine der wenigen Organisationen, in welcher sich sowohl Wirtschaft als auch Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft einbringen.
  • Metrobasel lanciert zudem bereits das zweite grosse Projekt mit landesüberschreitender regionaler Strahlkraft. Das erste war der "metrobasel comic", der bis nach Shanghai bekannt geworden ist. Zurzeit sind wir an der Umsetzung von "metrobasel digital", einer Webplattform, über welche facts und figures zu unserer Region abgeholt werden können. Viele interessante Informationen werden mit einem zeitgemässen Anwendungstool und Bildern zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vermittelt. Das sind äusserst spannende und innovative Projekte, welche sowohl wir als Burckhardt + Partner als auch ich, als Architekt und an der prosperierenden Region Interessierter, unterstützen und meinen Beitrag zur Umsetzung leisten möchte.
  • Als Vorstandsmitglied haben mich aber auch die bereits vertieft bearbeiteten Themen wie Infrastruktur, Forschung & Bildung, Life Sience oder Industrie & Gewerbe aus einer übergeordneten Sicht fasziniert, wesentlich bereichert und in meiner beruflichen Tätigkeit beeinflusst.
  • Die unterschiedlichen Studien und Reports der vergangenen Jahre ob zum Thema „Aging -Raum und Wohnen“ oder „Stadt und Region der Zukunft“ stehen dafür beispielhaft und sind ein wichtiger Input für die Region. Daneben runden die verschiedenen Veranstaltungen wie der Sommeranlass oder das Basel Economic Forum BEF das Jahresprogram mit aktuellen und brisanten sowie hochkarätigen Referenten und Themen ab.
  • Das diesjährige Jahresthema „Soziale Kohäsion“ ist in diesen gesellschaftlich anspruchsvollen Zeiten der Pandemie extrem aktuell. Aber auch der Sommeranlass widmet sich mit dem Thema "Bilaterale Zusammenarbeit CH- EU - wie weiter"  der Aktualität unseres Landes und unserer Region.
  • Aus meiner Zeit als Präsident ad Interim kann ich nur sagen, weiter so! Ich werde mich auch weiter als Vorstandsmitglied für unsere Region engagieren. Hans-Peter Wessels wünsche ich ab Februar genau so viel Freude und Erfolg als Präsident von metrobasel. Die momentane Zeit ist heraufordernd, sie bieten aber auch Chancen, nutzen wir sie.

 

Stabsübergabe bei metrobasel per 01. Februar 2021

 

 

 

 Dr. Hans-Peter Wessels

 

Lesen Sie auch das Interview mit Hans-Peter Wessels als designierter Präsident von metrobasel in unserem newsmail 2/2020.

 

 


Lukas Ott, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung und metrobasel Vorstandsmitglied im Gespräch mit metrobasel zur Basler DNA und den aktuellen Herausforderungen bei der Areal- und Wohnraumentwicklung 

 

metrobasel: Lukas Ott, als Kantons- und Stadtentwickler befinden Sie sich ganz am Puls Basels und des gesamten trinationalen Lebensraumes. Wie erleben Sie die aktuellen Entwicklungen?

Lukas Ott: Basel ist eine gewachsene Stadt, die sich in einem dynamischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld verändert und sich mit wichtigen Zukunftsfragen konfrontiert sieht. Es ist ein Privileg, als Kantons- und Stadtentwickler entsprechende Prozesse zu initialisieren und zu begleiten.

metrobasel: Was ermöglichte und begünstigte den Weg Basels zur Universitätsstadt, Handelstadt, Kulturstadt, Industriestadt in historischer Perspektive?

Lukas Ott: Barrieren geografischer, politischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Art durch Zusammenarbeit zu überwinden, ist tief in den Genen Basels verankert. Die geografische Lage und die Mittlere Brücke machten Basel zur Handels-, ein offener Geist zur Bildungs- und Kulturstadt. Letzteres auch dank wachsendem Wohlstand und der Entwicklung hin zur exportorientieren Industriestadt. Die Verschränkung all dieser «Städte» ist bis heute ein echter Standortvorteil. Für die Wirtschaft ebenso wie für die Menschen in und um Basel-Stadt.

metrobasel: Und wo ordnen Sie die Kantons- und Stadtentwicklung in diesen Prozessen und Perspektiven konkret ein?

Lukas Ott: Basel wächst. Immer mehr Menschen ziehen in die Stadt, neue Arbeitsplätze entstehen. Damit steigt das Steuersubstrat, aber auch die Investitionen in die Infrastruktur. Viele Gebäude und Areale werden umgenutzt. Zudem ändert sich die Bevölkerungsstruktur, was eine hohe Integrationsleistung erfordert. Neben der «Hardware» geht es der Kantons- und Stadtentwicklung immer auch um diese soziale Dimension.

metrobasel: Das zeigt sich speziell bei der Wohnraumentwicklung, für die Sie zuständig sind.

Lukas Ott: Das knappe Wohnraumangebot ist heute eine der zentralen Herausforderungen im Kanton Basel-Stadt, der aufgrund der dynamischen Entwicklung der Wirtschaft und der Bevölkerung auf zusätzlichen Wohnraum angewiesen ist. Die erneut hohe Wohnbautätigkeit im Jahr 2020 ist daher aus meiner Sicht erfreulich. Die Schaffung von Wohnraum an zentraler Lage im bestehenden Siedlungsgebiet ist auch raumplanerisch sinnvoll – nur so können das Pendlerwachstum und die Zersiedelung begrenzt werden.

metrobasel: Sie sprechen jeweils von einer «Jahrhundertchance», wenn es um die Transformationsareale geht. Können Sie dies etwas präzisieren?

Lukas Ott: Im Rahmen der sogenannten Areale in Transformationen steht insgesamt eine Fläche von rund 113 Hektare zur Verfügung, die früher ausschliesslich der industriellen Produktion oder der Bahn diente. Nun bietet sich durch den wirtschaftlichen Strukturwandel die Chance, diese Räume zu öffnen und zu vielfältigen Stadtteilen, wo Menschen nicht nur arbeiten, sondern auch wohnen, zu entwickeln.

metrobasel: Welche Vision von «Stadt» leitet Sie bei diesen Entwicklungen?

Lukas Ott: Die Transformationsareale bieten die Chance, die «Stadt der kurzen Wege» weiter zu bauen und zu erneuern. In dieser Stadt werden nicht nur – wie heute – die Einwohnerinnen und Einwohner vorwiegend zu Fuss gehen, Fahrrad fahren und den Öffentlichen Verkehr benutzen. Auch Waren, das Gewerbe sowie die Pendlerinnen und Pendler werden umweltverträglich unterwegs sein. Die Infrastruktur der neuen Stadtteile kann die nötigen Anreize bieten. Die starre funktionale Trennung von Arbeiten, Wohnen und Freizeit ist überholt. Der dichten, stark durchmischten und grünen Stadt gehört die Zukunft.

metrobasel: Sie haben vorhin die soziale Dimension erwähnt …

Lukas Ott: Mindestens ein Drittel der neu geschaffenen Wohnungen soll gemäss kantonalem Richtplan preisgünstig sein. Dies wird entweder durch gemeinnützige Wohnbauträger oder vorgegebene Maximalmietzinse sichergestellt.

metrobasel: Wo steht die Stadtentwicklung konkret bei der Umsetzung der verschiedenen Volksinitiativen zum Wohnschutz?

Lukas Ott: Mit der Annahme der Wohnschutzinitiative und der Initiative "Recht auf Wohnen" hat die Basler Stimmbevölkerung im Jahr 2018 ihre Sorge um preisgünstigen Wohnraum im Kanton deutlich zum Ausdruck gebracht. Zur Umsetzung des Wohnschutzes hat das Stimmvolk am 29. November 2020 einer Anpassung des Wohnraumfördergesetzes zugestimmt. Nun wird zügig die Verordnung dazu erarbeitet. In Bezug auf die Umsetzung der Initiative "Recht auf Wohnen" stimmte der Grosse Rat in seiner Januarsitzung der Schaffung einer Stiftung für preisgünstigen Wohnraum mit einem Startkapital von 35 Millionen Franken zu. Die Stiftung soll zusammen mit dem kantonalen Wohnbauprogramm 1’000+ und den Genossenschaften dazu beitragen, den Anteil gemeinnützig vermieteter Wohnungen im Kanton substanziell zu erhöhen: Von heute rund 13.5 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2050.

metrobasel: Basel-Stadt strebt als Entwicklungsziel bis 2035 eine Einwohner- und Beschäftigtenzahl von je 220’000 an. Damit würde die Zahl der Einwohnenden gegenüber heute um rund 20’000 zunehmen und die Beschäftigtenzahl um etwa 30’000. Wird es da nicht bald zu eng?

Lukas Ott: Bevor in den 1980er-Jahren die Abwanderung eingesetzt hat, hatte der Kanton Basel-Stadt sogar schon einmal über 230’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Sorge, dass es bald zu eng sein wird, dürfte unbegründet sein. Allerdings müssen wir der Frei- und Grünraumplanung ein besonderes Augenmerk widmen.

metrobasel: Was heisst das konkret aus Sicht der Stadtentwicklung?

Lukas Ott: Unser Alltag wird zunehmend zwischen den Häusern stattfinden – dafür braucht es attraktive Freiräume und öffentliche Plätze, welche die Leute gerne nutzen und die zunehmende Dichte lebenswert machen. Dazu zählen das Rheinbord sowie die beliebten Plätze und Parks, aber auch kleinere Nischen. Die Schaffung zusätzlicher Grünflächen, das Pflanzen von Strassenbäumen und Alleen sowie die Begrünung versiegelter Flächen spielt in einer klimaangepassten Stadtentwicklung eine zentrale Rolle.

metrobasel: Welche Herausforderungen gibt es, die herausgearbeiteten Wohnbaukonzepte und die Wirtschaftsflächenentwicklung dann auch in die Tat umzusetzen?

Lukas Ott: Es gilt vor allem, das Interesse und das Engagement der Grundeigentümer und der Investoren mit den Interessen der Bevölkerung in Einklang zu bringen. Dafür müssen alle gesellschaftlichen Gruppen, Experten, die Politik und teilweise auch Partner des Bundes sowie von Baselland, Deutschland und Frankreich ins Boot geholt werden. Nur so können wir sicherstellen, dass beispielsweise die Erschliessung für Velos und Fussgänger sowie mit dem öffentlichen Verkehr reibungslos klappt, dass öffentliche Infrastrukturen ihren Platz finden oder dass lokales Gewerbe floriert, integriert wird und von den Entwicklungen profitiert.

 



Jahresthematik 2021: "Soziale Kohäsion – was hält unsere Region im Kern zusammen?"


Das Jahresthema 2020 ist auch das Jahresthema 2021 von metrobasel – die grassierende Corona-Epidemie unterstreicht die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Zusammenhalts nochmals mit Nachdruck.

 

Die Stabilität der Gesellschaft ist essenziell für die Prosperität einer Wirtschaftsregion. Eine kohäsive Gesellschaft schafft konkreten Mehrwert und ist Erfolgsfaktor schlechthin für die wirtschaftliche Prosperität.

metrobasel beschäftigt sich deshalb mit der Frage, wie sozialpolitische und demographische Entwicklungen unseren Wirtschaftsstandort beeinflussen und wie der Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft sowie zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gewährleistet werden kann. Mit dem Thema «soziale Kohäsion» werden sich auch das BEF Basel Economic Forum und die metrobasel Wirtschaftsforen befassen. 

 

©pexels.com

 

 

 

 



«metrobasel digital» NEWS 


 

In jedem Newsmail berichten wir laufend zu Inhalten und Applikationen der Webplattform «metrobasel digital» (mbd). In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen  einige unserer Umsetzungspartner näher vor.

 

Gerne möchten wir aufzeigen, mit welcher Expertise sie sich konkret in dieses grosse Projekt einbringen, welcher Teil der Realisation durch sie abgedeckt wird und was ihre Motivation ist, bei «metrobasel digital» mitzumachen

 

Jermann Geometer + Ingenieure AG


Die Jermann AG engagiert sich seit Projektbeginn an strategischer und technischer Front bei metrobasel digital und ist aktiv in der Konzeption und dem Aufbau der Informationsplattform involviert. Als technischer Umsetzungspartner liegt unser Fokus im Bereich der Geoinformation, sprich der Verwaltung und Aufbereitung von geografischen Daten. In diesem Zusammenhang kümmern wir uns um den Datenfluss zwischen den Projektpartnern und der »metrobasel digital» Informationsplattform. Die verschiedenen Datensätze zu den Themen Siedlung und Verkehr werden in eine passende Form gebracht und in die Plattform integriert. Dort werden sie als kartografische 2D- und 3D-Visualisierungen wie auch in der Form von Story Maps und Web Anwendungen aufbereitet. Somit kann der Benutzer die Metropolitanregion Basel explorativ erkunden.

 



«Metrobasel digital» bringt Akteure aus verschiedenen Branchen an einen Tisch. In dieser multidisziplinären Umgebung entstehen durch die Kombination der vielfältigen Kompetenzen und des Fachwissens der involvierten Personen spannende Projektideen und Partnerschaften. Die Zusammenarbeit innerhalb des Projektteams empfinden wir als sehr bereichernd. Inhaltlich gesehen ist «metrobasel digital» ein attraktives Projekt, da geografische und projektspezifische Datensätze neu aufbereitet und grenzübergreifend verfügbar gemacht werden. In diesem Kontext können wir unsere langjährige Expertise im Bereich des Geodatenmanagements einbringen und neue Anwendungsbereiche erschliessen.

 



Das Unternehmen aus der Region Basel beschäftigt über 100 Mitarbeitende und bietet ganzheitliche, innovative Lösungen für Geoinformation, Vermessung und Raumplanung aus einer Hand an. Seit der Gründung im Jahr 1952 hat sich die Jermann AG zu einem attraktiven Dienstleister der Bau- und Planungsbranche entwickelt.

Weitere Infos unter www.jermann-ag.ch




Drees & Sommer AG


Innovativer Partner für Beraten, Planen, Bauen und Betreiben.
Als Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementunternehmen begleitet Drees & Sommer Schweiz private und öffentliche Bauherren sowie Investoren in allen Fragen rund um Immobilien und Infrastruktur –analog und digital.

Über uns
Seit über 50 Jahren erfolgreich und seit 2008 auf dem Schweizer Markt tätig, bietet Drees & Sommer durch zukunftsweisende Beratung Lösungen für erfolgreiche Gebäude, renditestarke Portfolios, leistungsfähige Infrastruktur und lebenswerte Städte an. In interdisziplinären Teams unterstützen die über 220 Mitarbeitenden an den Standorten Basel, Bern, Zürich und Lausanne Auftraggeber unterschiedlichster Branchen. Alle Leistungen erbringt das partnergeführte Unternehmen unter der Prämisse, Ökonomie und Ökologie zu vereinen.

 

Lokale Verankerung: Unterstützung des Projekts «Gannet 1954» als Beitrag zur Feier des 50-jährigen Jubiläums von Drees & Sommer

Lokale Verankerung: Unterstützung des Projekts «Gannet 1954» als Beitrag zur Feier des 50-jährigen Jubiläums von Drees & Sommer. Bildnachweis: Drees & Sommer


Spass an Höchstleistung
Durch zukunftsweisende Beratung und einen ganzheitlichen Ansatz bieten wir unseren Kunden Lösungen für ihre Projekte und begleiten diese von der Idee bis zur Realisierung oder in den Betrieb. Dabei kombinieren wir Projektmanagement, Planungsleistungen und Bauleitung mit zukunftsfähigen und zielgerichteten Methoden. Unsere Experten sind über alle Branchen hinweg breit aufgestellt - innovative Ansätze wie das Cradle to Cradle®-Konzept, digitale Kollaboration, BIM, Agiles Design Management u.v.m., bringen wir in unsere Projekte ein und bringen so Mehrwert und sichern den Projekterfolg.

 

Einsatz von BIM - Projekt Neubau Universitäre Altersmedizin Felix Platter

Einsatz von BIM - Projekt Neubau Universitäre Altersmedizin Felix Platter. Bildnachweis: Totalunternehmer ARGE HandinHand Marti Generalunternehmung AG, BAM Swiss AG, BAM Deutschland AG; Architekten WörnerTraxlerRichter Architekten, Frankfurt; HolzerKobler Architekturen, Zürich 

 

Unser Engagement bei "metrobasel digital"
Trotz internationaler Ausrichtung ist Drees & Sommer Schweiz lokal fest verankert, unsere Projekte prägen die Region.
Umso mehr freut es uns, dass wir einen Beitrag zur Stärkung und Weiterentwicklung der Metropolitanregion Basel leisten dürfen und mit unserer Erfahrung in der strukturierten und zielgerichteten Herangehensweise in Projekten und dem Fachwissen in der digitalen Planung in Hochbau und Tiefbau einbringen können. Unser Ziel ist mit offenem Geist und kreativen Ideen zum Erfolg der Region und des Projektes metrobasel digital beizutragen.

Unser Beitrag: BIM-Expertise
Drees & SommerSchweiz bringt seine langjährige BIM-Erfahrung in das Projekt „metrobasel digital“ aktiv mit ein.
Konversionsareale, Bauwerke und Gebäude der Region können mittels 3-dimensionaler Darstellung visuell erlebbar gemacht werden und mit den Geoinformationssystemen der Kantone, Landkreise und Departements verknüpft werden. Dabei spielt BIM die Hauptrolle: Die geometrischen und inhaltlichen Daten werden entsprechend der Vorgaben der Eigentümer und der Struktur des Datenumfeldes aufbereitet und migriert. Anschliessend werden sie auf der interaktiven Plattform „metrobasel digital“ für die Bevölkerung sichtbar gemacht.

Wir freuen uns und sind bereit!
www.dreso.ch/




Universitätsbibliothek Basel


Wissen zu Basel aufbereiten und vernetzen.

 

 

Als älteste öffentliche Bibliothek der Schweiz, bezeugt seit 1471, und mit über 7,5 Millionen Medieneinheiten grösstes Informationszentrum der Region, freuen wir uns von der Universitätsbibliothek Basel (UB Basel) unser Wissen im Projekt «metrobasel digital» einzubringen. Denn eine wissenschaftliche Bibliothek ist nicht einfach «nur» eine Büchersammlung – sondern ein Kompetenzzentrum für Digitalisierung, Bereitstellung und Archivierung von Information zu allen Themen in allen möglichen Formaten. Für «metrobasel digital» bringen wir unsere Erfahrung speziell in der Aufbereitung und Vermittlung der historischen Inhalte ein, wobei zwei besondere Themen im Fokus stehen:

Die Basler Bibliographie: Woher stammt eigentlich der Name Basel? Was kann auf dem Dreispitz gebaut werden? Und wer überhaupt war Basilius Amerbach? Antworten auf diese Fragen finden sich in der sogenannten Basler Bibliographie. Dieses bibliographische Nachschlagewerk erfasst alle Publikationen mit inhaltlichem Bezug zum Kanton Basel-Stadt und zur Region Basel. Berücksichtigt werden natürlich auch Personen, deren Leben und Werk mit diesem Raum eng verbunden sind. Diese wertvollen Daten werden mit den Inhalten von «metrobasel digital» verschränkt und bilden somit im Zeitalter von Fakenews die Basis für alle Daten, die auf dem Hub digital vorhanden sind.

 


Historische Sammlungen der UB Basel: Die internationale Reputation der UB Basel beruht auf ihren berühmten Sammlungen von Alten Drucken, Handschriften, Porträts und historischen Karten. In unserem Digitalisierungszentrum werden diese seit Jahren digitalisiert und auf unseren Plattformen online gestellt (e-rara.ch; e-manuscripta.ch sowie e-codices.ch). Für «metrobasel digital» werden diese Quellen in Storyboards und verschiedenen Tools, wie einem dreidimensionalen Modell Basels von Matthäus Merian aus dem Jahre 1617, zugänglich gemacht.

 

Bildquelle: https://doi.org/10.7891/e-manuscripta-86094



Vernetzung und Aufbereitung von Wissen sind nicht nur Kernaufgaben unserer Institution, sondern bilden auch unsere Motivation für die Zusammenarbeit mit «metrobasel digital». Unsere historischen Pläne, Porträts, Handschriften und Drucke sowie die Daten aus der Basler Bibliographie sollen für die Nutzerinnen und Nutzern die Sensibilität für unsere regionale Vergangenheit schärfen, um die Zukunft zu verstehen. Es bereitet uns daher grosse Freude, unser Wissen und unsere Bestände über «metrobasel digital» noch besser zugänglich zu machen.




Universität Basel, Databases and Infomation Systems (DBIS)

 

 

In unserer Forschung befassen wir uns mit verschiedenen Herausforderungen, die bei der Verwaltung von grossen Datenmengen («Big Data»), bei der Entwicklung neuartiger Suchmaschinen für grosse Datenbanken, vor allem für die Suche in Bild- und Video-Kollektionen, und bei der Analyse von Sensordatenströmen entstehen. Dabei steht sowohl grundlegende Forschung als auch die Umsetzung der Resultate in konkreten Anwendungen und Kollaborationen auf unserer Agenda. Zusammen mit dem Bundesamt für Sport haben wir beispielsweise eine Plattform für die Analyse und Visualisierung des taktischen Verhaltens von Teams entwickelt, auf der Basis von Positionssensoren der einzelnen Spielerinnen bzw. Spieler. In einer Kooperation mit der Universitätsbibliothek und weiteren Partnern arbeiten wir an der Suche und Darstellung von Bildern auf Mobilgeräten mit Verfahren von Virtual und Augmented Reality. Dem CityStories-System, das im Rahmen dieser Kooperation entstanden ist, wurde kürzlich der «Best of Innovation Basel»-Preis verliehen.

 

 

Im Multimedia-Suchsystem vitrivr kann man beispielsweise Bilder mit einer selbst gemalten Skizze suchen, Videos mit ähnlichen Gesten, die man mit einer Kamera aufnimmt, finden, oder 3D-Objekte suchen, die man selbst im virtuellen Raum erstellt hat. Und wir arbeiten auch an der Erkennung von «Fake News» in sozialen Medien, einem leider sehr aktuellen Thema.

 


Einige der Herausforderungen, vor denen «metrobasel digital» steht, sind auch Gegenstand unserer Forschung – wie zum Beispiel die Auswertung und dynamische Visualisierung von Daten, die online-Analyse von Sensordatenströmen (z.B. Verkehrsströme, Parkplatzbelegung, live-Daten des ÖV), die Integration von Daten, die von Bürgerinnen und Bürgern bereitgestellt werden, oder die Darstellung von Informationen mit Verfahren von Virtual oder Augmented Reality.

 


«metrobasel digital» ist eine sehr spannende und gleichzeitig auch höchst anspruchsvolle Initiative, die der lokalen Wirtschaft aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern einen grossen Mehrwert verspricht. Je mehr Organisationen in der Metropolitanregion Basel an diesem Projekt mitarbeiten, umso mehr Synergieeffekte können entstehen. Vor allem eine Kooperation aus lokaler (Software-)Industrie und der Wissenschaft hilft «metrobasel digital», innovative Lösungen für die Metropolitanregion zu entwickeln. Wir sind gerne bereit, unseren Beitrag zu dieser Initiative zu leisten.

www.dbis.dmi.unibas.ch




FHNW, Institut für Wirtschaftsinformatik

 

 

Das Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI) der Hochschule für Wirtschaft FHNW gestaltet die digitale Transformation aktiv mit. Um den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen einer dynamischen und vernetzten Welt zu begegnen, bedarf es eines ebenso breiten wie fundierten Verständnisses für digitale Anwendungsbereiche, deren ökonomischen und sozialen Nutzen sowie für das Zusammenspiel von Informationstechnologie und Mensch. Unsere Kernkompetenzen liegen im Management komplexer Systeme, in der Interaktion von Menschen, Daten, Informationen, Wissen und Prozessen sowie in der Erforschung der künstlichen Intelligenz. Ziel unserer Arbeit ist es, die Entwicklung von zukunftsfähigen Organisationen und der Gesellschaft erfolgreich mitzugestalten.
Wir entwickeln konkrete Konzepte zur Unterstützung innovativer Führungskräfte, die in Verantwortung für eine Wertschöpfung im digitalen Zeitalter stehen. Mit Partnern aus Industrie, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft bauen wir digitale Kompetenzen beispielsweise in Cloud Computing, Supply Chain und Logistik aus und setzen gemeinsam Innovationen um.
Die Kombination von Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) und der Unternehmensmodellierung erlaubt, neue intelligente Informationssysteme zu realisieren, in denen Menschen, Informationen und Technologie miteinander interagieren, um Wissensaufgaben zu bearbeiten. Wir untersuchen neue Einsatzbereiche für moderne Technologien, wie zum Beispiel soziale Roboter oder Virtual & Augmented Reality (VR/AR). In der KI erforschen und wenden wir spezielle naturinspirierte Algorithmen an, die das Erkennen von Mustern, die Modellierung von Prozessen und das Finden optimaler Lösungen unterstützen. Die Kombination Mensch, KI, soziale Roboter und weiterer Technologien wie VR/AR generiert und ermöglicht neue, soziotechnische Interaktionsformen von Mensch und Maschine in einer realen, virtuellen Welt.
Zwei der treibenden Trends des digitalen Wandels sind die rasanten Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz (KI), auch Artificial Intelligence (AI), und von neuartiger Robotics-Hardware. Deren Kombination ermöglicht neue, sozio-technische Interaktionsformen von Mensch-Maschine. Jenseits solcher Mensch-Roboter-Systeme finden sich komplexe intelligente Systeme aber auch in unterschiedlichsten Bereichen von Technik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ein wertvoller Ansatz zur Erforschung solcher Systeme, wie z. B. die Optimierung von Lieferketten, selbstfahrende Fahrzeuge oder Kochroboter, bietet die so genannte Computational Intelligence (CI), die von der Biologie inspirierte und von der AI abgeleitete Methoden verwendet.
Da intelligente Systeme immer häufiger und tiefer in unsere Gesellschaft integriert werden, z. B. in Chat-Systemen oder sozialen Robotern, sind wir immer mehr mit komplexen intelligenten Systemen konfrontiert.
Für uns ist daher “metrobasel digital” ein Projekt für die Metropolitanregion Basel, an der wir sehr gern mitarbeiten und unser Wissen einbringen. Wir möchten aufzeigen, wie intelligente Informationssysteme, den Menschen und Nutzern innovativen Mehrwert bringen kann. Wir freuen uns, dabei zu sein.




Trivadis AG


werden wir zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen



 

Vorschau: Anlässe 2021

 

Wirtschaftsforum Lörrach: 

 

Datum: 21. Juni 2021

Zeit: 18.00h - ca. 19.30h (mit anschliessendem Apéro)

Ort: Sparkassenforum der Sparkasse Lörrach

 

Die Sparkasse Lörrach-Rheinfelden, die Stadt Lörrach und metrobasel laden in diesem Jahr erneut zum Wirtschaftsforum Lörrach ein. 

 

 

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metrobasel Sommeranlass: 

 

Wir befassen uns im Rahmen des traditionellen metrobasel Sommeranlasses mit dem Thema "Bilaterale Zusammenarbeit CH - EU - wie weiter?" (Arbeitstitel). Den definitiven Termin teilen wir Ihnen im nächsten newsmail mit. 

 

Datum: im August/September 2021
Ort: Grossratssaal, Rathaus Basel-Stadt, Markplatz 9, CH-4001 Basel

 

 



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Wirtschaftsforum Binningen: 

 

Datum: im Oktober 2021

Zeit: 18.00h - ca. 19.30h (mit anschliessendem Apéro)

Ort: Kronenmattsaal, Weihermattstrasse, 4102 Binningen

 

Dieser jährlich stattfindende Anlass wird von der Gemeinde Binningen und metrobasel organisiert.

 

 

 


  

BEF Basel Economic Forum 2021: «Soziale Kohäsion – was hält unsere Region im Kern zusammen?»

 

Das alljährlich im November stattfindende Basel Economic Forum wird sich mit der metrobasel Jahresthematik befassen. In einem der nächsten Newsletter werden wir näher auf die Gastreferenten und die Programmschwerpunkte eingehen. Gerne möchten wir Sie bitten, das Datum in Ihrer Agenda vorzumerken.

 

Datum:  Freitag, 19. November 2021, 12.30 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

Ort:   Hyperion Hotel Basel, Messeplatz 12, 4058 Basel




  

 

Werden auch Sie Mitglied bei metrobasel

 

Wenn Sie Interesse an der Tätigkeit oder den Studien von metrobasel haben, uns als Mitglied unterstützen und an unseren Anlässen teilnehmen möchten, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail an info@metrobasel.org oder per Telefon unter 061 272 11 44.

 

Sehr gerne senden wir Ihnen weitergehende Informationen zu. Das Beteiligungsformular, unsere Statuten und Reglemente finden Sie hier.

 

Wir danken all unseren Partnern und Mitgliedern für die Unterstützung, welche die Projekte, Studien und Anlässe von metrobasel ermöglichen.