05/2013

 

Liebe Partner, Mitglieder und Interessenten von metrobasel

 

Zurzeit ist metrobasel daran, eine Studie mit dem Titel "Clusterentwicklung in Abhängigkeit von spezifischen Standortfaktoren" zu finalisieren. Cluster tragen – in den einzelnen Subregionen unterschiedlich konzentriert – zur erfolgreichen regionalen Entwicklung bei. 

Deshalb untersucht die Studie die Entstehung, Entwicklung sowie die Zukunfts- und Widerstandsfähigkeit von Clustern in der Wirtschaftsregion Basel. Ebenfalls analysiert werden Wechselwirkungen zwischen Standortfaktoren und Clustern. Sie zeigt zudem auf, welche Faktoren für Unternehmen entscheidend sind, sich in der Region anzusiedeln respektive hier zu investieren.

 

Die Resultate der Studie basieren zum Teil auf bereits bestehenden Recherchen und Analysen sowie auf aktuell durchgeführten branchenbezogenen Interviews mit zahlreichen Führungspersonen der Region.

 

 

Anlass zur Vorstellung der metrobasel Cluster-Studie

 

23. Oktober 2013, 17:30 Uhr, Uferstrasse 90, CH-4019 Basel-Kleinhüningen

Am 23. Oktober findet im Grisard-Gebäude, Uferstrasse 90 in Kleinhüningen der Anlass zur Präsentation der Studie statt.  Der Anlass ist für alle Partner und Einzelmitglieder von metrobasel kostenfrei, welche die Einladung in den nächsten Tagen per Post erhalten.

BaselArea danken wir für die grosszügige Unterstützung bei der Realisation und Veröffentlichung der Studie.

 

In diesem Jahr haben wir die einmalige Gelegenheit, unseren Anlass mit einer Ausstellung über die längerfristige Hafen- und Stadtentwicklung im grenzüberschreitenden Gebiet rund um das Dreiländereck zu verbinden: Ausstellung "3Land – Blick in die Planerwerkstatt".

 

Die Ausstellung findet im Rahmen der IBA-Projektschau statt und lädt ein, die bisherigen Arbeiten an der Vision einer trinationalen Hafen- und Stadtentwicklung auf dem aktuellen Stand zu betrachten. Mit den "Perspektiven für das 3Land" richtet sich das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt an die breite Bevölkerung und thematisiert verschiedene Projekte rund um die angedachte Hafenstadt und bietet einen Einblick in die "Planerwerkstatt".

 

Daneben präsentieren Studierende Entwürfe zum Thema Brückenschläge über und entlang des Rheins, die anlässlich eines Ideenwettbewerbs entstanden sind. Die Ausstellung wird vom 19. Oktober bis zum 9. November stattfinden.

Weitere Infos zum Projekt und Öffnungszeiten finden Sie auch unter: http://www.hafen-stadt.ch.

 

Wir bedanken uns beim Bau- und Verkehrsdepartement ganz herzlich für die Möglichkeit, unseren Anlass mit dieser interessanten Veranstaltung zu verbinden. 

 

 

Rückblick Wirtschaftsforum Fricktal 2013

 

Zum Thema "Fricktal 2035 – Im Spannungsfeld zwischen Wachstum und Erhalt von Natur und Landschaft" lud der Fricktal Regio Planungsverband am Donnerstag, 5. September zum 7. Wirtschaftsforum in die neue Stadthalle in Laufenburg ein. Der Planungsverband, dem 35 Gemeinden angehören, veranstaltete das Forum in Kooperation mit dem Verein metrobasel. metrobasel veröffentlicht jedes Jahr mehrere Studien zu sensiblen Themen, welche die Region betreffen und Handlungsbedarf erfordern. In diesem Jahr wurde die Studie "Siedlungs- und Verkehrsentwicklung 2035 – bestehende Visionen und deren Realisierbarkeit" vorgestellt und breit diskutiert. 

 

Nach der Begrüssung durch Präsident Hansueli Bühler führte Stadtammann Rudolf Lüscher die Anwesenden in einem virtuellen Kurztrip durch das Fricktal.

 

Referate

Anschliessend hielt Regula Ruetz, Direktorin von metrobasel, ein Referat mit dem Titel "Fricktal 2035 – Siedlungs-, Wirtschafts- und Verkehrsentwicklung im Spannungsfeld unterschiedlicher Ansprüche", in dem sie auf die neue metrobasel Studie und deren Ergebnisse einging. Die Metastudie, aus der 10 Kernthesen resultieren, macht deutlich, dass die Verkehrsentwicklung sehr eng mit der Siedlungsentwicklung zusammenhängt. Um eine Zersiedelung der Landschaft zu vermeiden, welche enorme Infrastrukturkosten mit sich bringt, das Verkehrsaufkommen erhöht und den für die Lebensqualität der Region wichtigen Grüngürtel zerstört, müssen Entwicklungsschwerpunkte aber auch Siedlungsbegrenzungen festgelegt werden. Nur so kann der Verkehr sinnvoll kanalisiert und ein leistungsstarkes ÖV-Angebot realisiert werden "Entscheidend ist, wo die Menschen wohnen und wo sie arbeiten. Denn dazwischen entstehen Pendlerströme." stellte Ruetz fest.

 

Dass das Fricktal überproportional und am stärksten in der Metropolitanregion wächst, wurde im nachfolgenden Referat von Stephan Attiger, Aargauer Regierungsrat und Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt zum Thema "Abstimmung Siedlung, Verkehr und Freiraum als kantonale Herausforderung" noch einmal offenkundig.

 

Zwischen 1997 und 2012 wurde ein Bevölkerungszuwachs von rund 22 Prozent registriert, verbunden mit einer Zunahme des Verkehrsaufkommens um etwa 44 Prozent. Die Kapazitätsgrenzen sind vielerorts nicht nur auf der Strasse sondern inzwischen auch im ÖV erreicht, erklärte er.

 

Dr. Beat Kiser, Standortleiter des DSM Konzerns in Kaiseraugst, erläuterte in seinem Referat "Was bedeuten Verkehrsinfrastruktur und Mobilität für DSM", das regionale Mobilitätskonzept der DSM.

 

Am Standort werden den Mitarbeitenden Firmenparkplätze über eine monatliche Gebühr belastet. Diejenigen, welche den ÖV nutzen oder mit dem Velo zur Arbeit fahren, erhalten einen monatlichen Zuschuss. Dennoch hält auch er eine Erweiterung der ÖV-Infrastruktur für unumgänglich.

 

Podiumsdiskussion

Das anschliessende Podium wurde von Mirjam Jauslin, Vizechefredaktorin von Telebasel moderiert und stellte die zentrale Frage "Wachstum ja – aber wie? - Verdichtung versus Zersiedlung" in den Fokus.

 

"Zwar können nicht alle Gemeinden weiter wachsen, es brauche aber sinnvolle individuelle Lösungen, damit nicht Verlierer auf Seiten der Gemeinden entstehen. Dies gelte es unbedingt zu vermeiden, dafür brauche es Ausgleichsmechanismen", meinte Ruetz.

 

Einig war man sich am Schluss, dass Siedlungs-, Verkehrs- und Freiraumentwicklung aufeinander abgestimmt werden müssen. Dies könne nur durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Gemeinden, Kantonen und Planungsverbänden sinnvoll gestaltet werden.

 

Im Anschluss an das Wirtschaftsforum lud Hansueli Bühler die über 200 Anwesenden Gäste im Namen der Gemeinde Laufenburg zu einem Apéro riche ein, der Gelegenheit zu weiterem Austausch und interessanten Gesprächen bot.

 

 

Save the date

 

29.11.2013 - metrobasel forum 2013

Reservieren Sie sich schon jetzt das Datum für das "metrobasel forum 2013". Thema des Forums ist die "metrobasel Vision 2050". 

 

Das Projektteam, bestehend aus  Prof. Dr. Urs Müller (Ökonom, Leitung des Projektteams), PD Dr. Dominik Egli (Ökonom, Experte für Strategieprozesse) und Regula Ruetz, Direktorin metrobasel, erarbeitet mit visionären Menschen aus unserem Raum (Entscheidungsträger,Wissenschaftler, Experten, Studenten, Expats und Einheimische) in Einzelgesprächen und Workshops eine Vision 2050 für unseren Metropolitanraum. Dieses Wunschbild soll die Gestaltung der Zukunft in unserem Raum beeinflussen und als Leitbild für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen dienen. 

 

Die metrobasel Vision 2050 wird am metrobasel forum vom 29. November 2013 vorgestellt und auf einem Podium diskutiert. Zudem werden die wichtigsten Thesen mit Bildern und Texten dargestellt und in einer Broschüre veröffentlicht. 

 

Wir freuen uns ganz besonders, dass die Basler Kantonalbank BKB das metrobasel forum in diesem Jahr als Hauptsponsor unterstützt.

 

 

Regio Basiliensis

 

Gerne machen wir Sie noch auf folgende Veranstaltungen von Regio Basiliensis aufmerksam:

 

 

Werden Sie Mitglied

 

Wenn Sie Interesse an der Tätigkeit oder den Studien von metrobasel haben und uns als Mitglied unterstützen und an unseren Anlässen teilnehmen möchten, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail an info@metrobasel.org oder per Telefon unter 061 272 11 44.

 

Sehr gerne senden wir Ihnen weitergehende Informationen zu.

Das Beteiligungsformular inklusive Konditionen, unsere Statuten und Reglemente finden Sie hier.

 

Geschäftsstelle

metrobasel, Aeschenvorstadt 4, 4010 Basel

T +41 (0) 61 272 11 44

 

Direktorin: Regula Ruetz

Administration: Andreas Hutter

E-Mail: info@metrobasel.org

 

Die metrobasel news finden Sie unter:

www.metrobasel.org