04/2015

 

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Trailer zum BEF Basel Economic Forum 2015

 

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BEF Basel Economic Forum 2015 am 23. November 2015

«Wie bleiben unsere Unternehmen wettbewerbsfähig?»

 

Rechtssicherheit ist für die Wirtschaft eminent wichtig, denn sie beeinflusst auch in hohem Masse die Investitionen von Unternehmen. In den letzten Jahren hat die Rechtssicherheit in der Schweiz jedoch markant abgenommen. Gründe dafür sind die zunehmende Regulierungsdichte und seit Beginn dieses Jahres auch die Frankenstärke, welche insbesondere die exportorientierten Unternehmen und den Handel stark belasten. Mit ständig neuen, wirtschaftsfeindlichen Initiativen wie beispielsweise der Masseneinwanderungsinitiative, der Ecopop-Initiative, der Mindestlohninitiative, der KMU-schädlichen Erbschaftssteuerinitiative und weiteren mehr wird die Planungs- und Investitionssicherheit von Unternehmen zusätzlich beeinträchtig. Und nun sollen auch noch Steuerprivilegien für Holdinggesellschaften wegfallen.

 

Zu viele unnötige Regulierungen

Die Regulierungsdichte hat ein Ausmass erreicht, welches die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im internationalen Vergleich ernsthaft beeinträchtigt und hohe Kosten durch eine ausufernde Bürokratie verursacht. Dem müssen wir Einhalt gebieten. Um unnötige oder wirtschaftsschädliche Vorschriften zu vermeiden oder sogar abzubauen, brauchen wir griffige Regulierungsbremsen  wie beispielsweise das in Grossbritannien eingeführte „one-in, two-out“-Prinzip. Bei diesem Mechanismus müssen jeweils bei neuen wirtschaftlichen Auflagen zwei Regulierungen mit gleichen Kosten für die Unternehmen abgebaut werden.


Tragfähige Unternehmenssteuerreform III

Bei den Holdinggesellschaften wird auf internationalen Druck hin die Abschaffung der privilegierten Besteuerung gefordert. Mit der Abschaffung der Steuerprivilegien würden sich die Steuern jedoch für viele betroffene Unternehmen massiv erhöhen.

Damit die Schweiz auch weiterhin für die entprivilegierten Holdinggesellschaften als Unternehmensstandort attraktiv bleibt, wollen die Kantone die Gewinnsteuern für alle Unternehmen senken. Zusätzlich sollen Steuerabzüge für Forschung und Entwicklung gewährt und Lizenzboxen zur reduzierten Gewinnbesteuerung von Patenten eingeführt werden. Zwar rechnet das Eidgenössische Finanzdepartement bedingt durch diese neue Steuerordnung mit Steuerausfällen von über einer Milliarde Franken jährlich, würden jedoch Unternehmen wegen des Verlusts ihrer Steuerrabatte wegziehen, wären Steuerausfälle von über 5 Milliarden Franken bei Bund und Kantonen zu gewärtigen. Der Kanton Basel-Stadt wäre am stärksten davon betroffen, da 58 % sämtlicher Gewinnsteuern aus der für unsere Region wichtigen Life Science-Branche kommen. Die Annahme der Unternehmenssteuerreform III ist deshalb insbesondere für unsere Region von höchster Bedeutung. Wollen wir als Wirtschaftsstandort weiterhin attraktiv bleiben, brauchen wir ein mehrheitsfähiges und zukunftsorientiertes Steuersystem!


Wie bleiben unsere Unternehmen wettbewerbsfähig?

Wie können wir verhindern, dass Arbeitsplätze oder sogar ganze Forschungs- und Produktionszweige ins Ausland verlegt werden? Wie schaffen es Unternehmen, in einem zurzeit schwierigen Umfeld dennoch wettbewerbsfähig zu bleiben? Hochkarätige Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik äussern sich am BEF Basel Economic Forum 2015 zu Lösungsansätzen und was die Politik dazu beitragen kann.

Das abwechslungsreiche Programm des zweiten BEF Basel Economic Forum 2015 und detaillierte Informationen zu den Experten finden Sie auf der BEF-Website.


Nehmen Sie teil, bringen Sie sich in den Diskussionsrunden ein und tauschen Sie in den Networkingpausen Informationen und Meinungen aus. Hier können Sie sich online anmelden (metrobasel Partner und Mitglieder profitieren dabei von Sonderkonditionen).

  

 

Rückblick zum Wirtschaftsforum Fricktal «Mobilisieren von Fachkräften fürs Fricktal» vom 9. September 2015


Was kann das Fricktal tun, um dringend benötigte Fachkräfte zu mobilisieren? Und mit welchen Herausforderungen wird sich die Region in den kommenden Jahren und Jahrzehnten konfrontiert sehen? In ihrem Eintrittsreferat ging die Direktorin von metrobasel, Regula Ruetz, auf die Ursachen und Folgen des Fachkräftemangels ein. Gleichzeitig zeigte sie Lösungsvorschläge zur Mobilisierung von Fachkräften auf.

 

Raphael Jehle, Geschäftsleiter des exportorientierten, im Werkzeugbau spezialisierten Unternehmens aus dem Mettauertal äusserte sich zur Personalpolitik der Jehle AG: Im Zentrum stehe die Wertschätzung und die Förderung von guten Mitarbeitenden. Diese würden deshalb auch meist viele Jahre im Unternehmen bleiben, sich stark mit dem Betrieb identifizieren, sich ein grosses Wissen zur Produktion und zu Prozessen des Betriebes aneignen und damit einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beitragen. Damit kann er wichtige Fachkräfte halten und aus deren familiärem Umfeld sogar neue Mitarbeitende gewinnen.

 

Die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli erläuterte im dritten Referat des Abends, welche Strategie der Kanton Aargau zur Sicherung von Arbeitskräften hat und wie diese umgesetzt werden soll. Einerseits soll die Bildung und Weiterbildung gefördert werden, um dadurch mehr Fachkräfte zu gewinnen. Auch sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, welche es Erwerbsfähigen ermöglichen oder Anreize schaffen, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Gleichzeitig will der Kanton erwerbsfähige Sozialhilfeempfänger besser und vermehrt im Arbeitsmarkt integrieren. 

 

Auf dem anschliessenden Podium wurden verschiedene Lösungsansätze diskutiert:

  • flexible Arbeitszeitmodelle
  • Homeoffice
  • mehr Tagesbetreuungsangebote für Kinder von berufstätigen Eltern
  • Fördern von Mehrgenerationen-Wohnen
  • auf ältere Fachkräfte besser zugeschnittene Arbeitsstellen
  • andere Lohnmodelle
  • keine Verteuerung der Löhne von älteren Mitarbeitenden durch mehr Ferien oder höhere Sozialversicherungsbeiträge
  • mehr Ausbildungsplätze auch in der Verwaltung und vieles mehr

 

 

Das vom Fricktal Regio Planungsverband gemeinsam mit metrobasel veranstaltete Wirtschaftsforum Fricktal fand dieses Jahr in Will in der Gemeinde Mettauertal statt. Gegen 200 Teilnehmende verfolgten die Referate und die spannende Podiumsdiskussion, wie dem auf uns zukommenden Fachkräftemangel begegnet werden kann.

 

 

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