04/2017

 

Themen in dieser Newsmail

 


 

 

Rückblick zum Anlass vom 21. August, im Rathaus Basel

«Abschottungstendenzen, Protektionismus und die Folgen für unsere Wirtschaftsregion» Am hervorragend besetzten metrobasel-Anlass im Basler Rathaus waren sich fast alle einig: Die Schweiz braucht die besten ausländischen Fachkräfte und sie kann sich die Kündigung der Bilateralen Verträge mit der Personenfreizügigkeit (PFZ) nicht leisten. Einzig AUNS-Präsident und SVP-Nationalrat Lukas Reimann liess durchblicken, dass für ihn die PFZ nicht zwingend ist. «Wir sollten diesbezüglich dem Beispiel der Briten folgen», äusserte er mit einem hoffnungsvollen Blick über den Ärmelkanal. mehr dazu...

 


 

 

 

«BEF Basel Economic Forum» am 17. November 2017

«Veränderungen in der Arbeitswelt: Digitalisierung, Aging, Fachkräftemangel...»

Die Digitalisierung und der demographische Wandel werden die Arbeitswelt in den nächsten Jahren deutlich verändern. Einfache Jobs drohen zu verschwinden, neue Arbeitsplätze mit neuen Anforderungen könnten entstehen und vermehrt spezialisierte Fachkräfte erfordern. Das BEF Basel Economic Forum geht deshalb der Frage nach, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Arbeitswelt hat und wie es uns gelingt, (auch ältere) Fachkräfte für die digitale Transformation der Zukunft fit zu machen. mehr dazu...

 


 

 

Weitere metrobasel-Veranstaltungen im 2017

Mehr Informationen zu unseren kommenden metrobasel-Veranstaltungen finden Sie hier

 


 

 

Vorstellung metrobasel-Partner

protecting people – bei UVEX Arbeitsschutz (Schweiz) AG mehr als ein Claim

«metrobasel versteht es, die Brücke zwischen Lehre, Forschung und Wirtschaft zu schlagen und damit die Entwicklung der Metropolitanregion Basel erfolgreich zu beeinflussen. Als Mitglied möchten wir gemeinsam mit anderen Mitgliedern einen wertvollen Beitrag zur weiteren Stärkung des Wirtschaftsstandorts Basel leisten.» mehr zu UVEX Arbeitsschutz (Schweiz) AG...

 


 

Veranstaltungen und Hinweise von Partnerorganisationen

Hier finden Sie weitere Veranstaltungshinweise und Informationen von metrobasel-Partner und Partnerorganisationen.

 


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Rückblick zum Anlass vom 21. August, im Rathaus Basel

«Abschottungstendenzen, Protektionismus und die Folgen für unsere Wirtschaftsregion»

Am hervorragend besetzten metrobasel-Anlass im Basler Rathaus waren sich fast alle einig: Die Schweiz braucht die besten ausländischen Fachkräfte und sie kann sich die Kündigung der Bilateralen Verträge mit der Personenfreizügigkeit (PFZ) nicht leisten. Einzig AUNS-Präsident und SVP-Nationalrat Lukas Reimann liess durchblicken, dass für ihn die PFZ nicht zwingend ist. «Wir sollten diesbezüglich dem Beispiel der Briten folgen», äusserte er mit einem hoffnungsvollen Blick über den Ärmelkanal.

 

Der metrobasel Anlass vom 21. August wurde in Kooperation mit der VBÖ und «stark+vernetzt», der Europa Kampagne der economiesuisse, veranstaltet. Der Grossratssaal und die Tribüne waren fast bis auf den letzten Platz besetzt. Das grosse Interesse an der Veranstaltung zeigte, wie sehr das Thema «Abschottungstendenzen, Protektionismus und die Folgen für unsere Wirtschaftsregion» bewegt. Die Ursachen und Folgen von Abschottung und Protektionismus diskutierten folgende hochkarätigen Podiumsteilnehmer: Der Basler Regierungsrat Christoph Brutschin; der Staatssekretär für Migration, Mario Gattiker; Dr. Thomas Bösch, Leiter HR Schweiz bei Novartis; Prof. Dr. Rudolf Minsch, Chefökonom von economiesuisse und SVP-Nationalrat Lukas Reimann, Präsident der AUNS (Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz).

 

Schon die Eingangsvoten von Regierungsrat Christoph Brutschin und metrobasel-Direktorin Regula Ruetz zeigten klar auf, dass es sich die Wirtschaftsregion Basel als einer der weltweit wichtigsten Life Science-Standorte nicht leisten kann, auf die vielen qualifizierten ausländischen Fachkräfte zu verzichten. Die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung unserer Region wäre ohne einen offenen Arbeitsmarkt, ohne die rund 70’000 Grenzgänger und die Fachkräfte aus der EU und aus Drittstaaten nicht möglich gewesen, betonte Christoph Brutschin. Regula Ruetz ergänzte, dass es im Inland schlicht nicht genügend geeignet qualifizierte Fachkräfte gebe: «Schon heute haben rund ein Drittel der Erwerbstätigen in der Nordwestschweiz keinen Schweizer Pass.» Den Fachkräftemangel und -bedarf im Gesundheitswesen illustrierte sie mit eindrücklichen Zahlen und anhand eines Beispiels aus dem Universitätsspital. «Nur mit dem Inländerpotenzial wären viele Spitäler gar nicht mehr imstande, den ordentlichen Betrieb aufrecht zu erhalten», meinte Ruetz. Mit dem Eintritt der Babyboomer ins Rentenalter werde sich der Fachkräftemangel noch verstärken. Abschottung und Protektionismus würden zudem zu Verunsicherung bei den Unternehmen aber auch bei hochqualifizierten Fachkräften führen und den für Innovation so wichtigen Erfahrungs- und Gedankenaustausch behindern.


Staatssekretär Mario Gattiker unterstrich in seinem Referat, dass sich die Schweiz von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland entwickelt habe, und dass man in der Schweiz die Einwanderung, gerade bei der Zuwanderung aus Drittstaaten, bereits heute sehr stark und erfolgreich kontrolliere. Die Zuwanderung sei übrigens in den 60er Jahren insbesondere wegen den Saisonniers grösser gewesen als heute. Zudem erteilte er allen Gedankenspielen zur Abschaffung der Personenfreizügigkeit eine Absage. «In allen Verhandlungen mit den europäischen Partnern zeigte sich klar, dass es im Moment nicht den geringsten Spielraum für eine eingeschränkte Umsetzung der PFZ gibt», erklärte er. Die Konjunktur steuere die Zuwanderung ohnehin vielmehr als die PFZ.

 

Damit war die Podiumsdiskussion lanciert. Unter der professionellen und fachkundigen Leitung von Dr. Franz A. Saladin, Direktor der Handelskammer beider Basel, diskutierten die Podiumsteilnehmer über Protektionismus und Abschottungstendenzen und deren Folgen für die Wirtschaft. Die Voten von Auns-Präsident Lukas Reimann gegen die PFZ stiessen insbesondere bei Rudolf Minsch vom Wirtschaftsdachverband economiesuisse auf Widerspruch. «Dieses dauernde Säbelrasseln ist höchst problematisch für den Wirtschaftsstandort Schweiz», sagte er. Die Schweizer hätten den bilateralen Verträgen und der PFZ bereits mehrfach zugestimmt. Nun müsse bei diesem Thema wieder Ruhe einkehren. Regierungsrat Brutschin ergänzte, dass vonseiten der investitionswilligen Firmen immer die drei gleichen Fragen aufgeworfen werden: die Frage nach den Steuern, nach der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative und nach den Kontingenten für Drittstaatenangehörige. Thomas Bösch von Novartis erinnerte an die gute Schweizer Tradition, den Erfolg möglich zu machen, indem man aufeinander zugehe. Die Diskussion über Abschottung und Personenfreizügigkeit wurde nach der Podiumsdiskussion am Apéro riche engagiert weitergeführt. Die Leute von Soup&Chill, welche das Catering organisierten, hatten sich dafür etwas Spezielles einfallen lassen: auf einer Landkarte angeordnete Spezialitäten aus vielen mediterranen und europäischen Ländern, serviert im wunderschönen Vorzimmer und im Hinterhof des Grossratssaals.

 

Link zur Rede von Regula Ruetz, Direktorin metrobasel

Link zur Präsentation vom Anlass

 

 

 

Wir möchten uns an dieser Stelle beim Kanton Basel-Stadt, der VBÖ und der Europakampagne stark+vernetzt für die Unterstützung des Anlasses bedanken.

 

                       

 

Falls Sie sich für eine konstruktive Zusammenarbeit mit unseren europäischen Nachbarn einsetzen möchten, nutzen Sie folgenden Link: «stark+vernetzt»

 

Soup&Chill möchten wir für das hervorragende und speziell für unseren Anlass konzipierte Catering bedanken, und Donati Vini für die auserlesenen Geschenke.

 

                

 


 

 

Save the date: «BEF Basel Economic Forum 2017»

Das «BEF Basel Economic Forum» findet am 17. November 2017, im Hyperion Hotel Basel (Messeturm) statt

Das Basel Economic Forum ist das Wirtschaftsforum für die trinationale Metropolitanregion Basel und die Nordwestschweiz. Auch in diesem Jahr dürfen wir namhafte Referenten aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung begrüssen. Nutzen Sie die Möglichkeit für direkte Gespräche mit unseren Referenten wärend den Netzwerkpausen oder in einer Breakout-Session.


Teilnehmen werden u.a. Anke Bridge, Leiterin Digital Solutions & Delivery bei der Credit Suisse AG, Dr. Fabiola H. Gerpott, Juniorprofessorin Arbeits- und Organisationspsychologie VU University Amsterdam und Mitautorin des Bestsellers «Der Positiv-Effekt», Dr. Roger Wehrli, Stv. Leiter Allgemeine Wirtschaftspolitik & Bildung bei economiesuisse, Regierungsrat Thomas Weber, Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft, Prof. Dr. Urs Müller, Ökonom und Präsident des Verbandes Schweizerischer Kantonalbanken, Prof. Dr. Wolfram Schottler, Leiter Marketing und Unternehmensentwicklung des Privatklinikums Sigma-Zentrum, Dr. Barbara Schaerer, Direktorin im Eidgenössischen Personalamt (EPA), Regierungsrat Christoph Brutschin, Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt, Prof. Dr. Toni Wäfler, Dozent an der Hochschule für Angewandte Psychologie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Dr. Stephan Mumenthaler, Präsident der Life-Sciences-Kommission der Handelskammer beider Basel (HKBB) und Grossrat der FDP Basel-Stadt, Nadine Gembler, Leiterin Personal und Ausbildung bei Coop, Adrian Keller, CEO bei Herzog & de Meuron Ltd, Dr. Brigitte Guggisberg, Geschäftsführerin des WWZ Forums der Universität Basel,...

 

Reservieren sich schon heute den 17. November in Ihrer Agenda.

 

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie ab ca. Mitte September auf der Webseite www.baseleconomicforum.ch

 


 

Weitere metrobasel-Veranstaltungen im 2017

 

 

«Wirtschaftsforum Fricktal 2017»

Das Wirtschaftsforum Fricktal wird jährlich vom Fricktal Regio Planungsverband in Kooperation mit metrobasel organisiert. In diesem Jahr be­schäftigt sich das Wirtschaftsfo­rum mit der Ar­beits­welt 2030. Mit Regula Ruetz und Karin Frick wer­den Referentinnen gleich zweier renommierter Think Tanks, metrobasel und Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) am Anlass auf­treten. Weitere Informationen finden Sie in der Einladungskarte...

 

Datum: Donnerstag, 21. September 2017

Zeit: 18.00 Uhr - ca. 19.30 Uhr, mit anschliessendem Apéro riche (Türöffnung 17.45 Uhr)

Ort: Mehrzweckhalle, Hüttenweg, in Gipf-Oberfrick (Anfahrtsplan)

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir zwingend um eine Anmeldung über die Anmeldeplattform des Fricktal Regio Planungsverbandes. Anmeldeschluss ist Freitag, 8. September 2017.

 


 


       

Save the date: «Wirtschaftsforum Binningen 2017»

Das 2. Wirtschaftsforum Binningen befasst sich mit der Digitalisierung und ihren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie das Finanz- und Gesundheitswesen. Werden in Zukunft Roboter Menschen ersetzen? Wie werden visionäre Techniken unser Leben beeinflussen? Was wird sich verändern und wie können wir uns bestmöglich darauf einstellen?

 

Während dem Apéro haben Sie die Möglichkeit, digitale Anwendungen interaktiv an einer Austellung zu erleben! Detaillierte Angaben zum Programm folgen. 


Thema: «Digitalisierung verändert»

Datum: Montag, 23. Oktober 2017

Zeit: 18.00 - ca. 19.30 Uhr, (Türöffnung 17.30 Uhr) mit anschliessendem Apéro riche

Ort: Kronenmattsaal, Weihermattstrasse in CH-4102 Binningen


Wir freuen uns, wenn Sie sich das Datum schon heute reservieren - oder sich bereits anmelden: info@metrobasel.org.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir zwingend um eine Anmeldung!

 

Der Anlass wird wiederum von der Gemeinde Binningen und metrobasel gemeinsam veranstaltet.

 

        

 


 

UVEX Arbeitsschutz (Schweiz) AG

uvex schützt Menschen. Bei der Arbeit, beim Sport und in der Freizeit.

Die weltweit tätige uvex group entwickelt, produziert und vertreibt innovative Schutzprodukte von Kopf bis Fuss. Das fränkische Familienunternehmen beschäftigt rund 2’300 Mitarbeiter und erreicht mit Fertigungsstätten in Deutschland und Europa eine Eigenfertigungsquote von nahezu 80%.

 

Die UVEX Arbeitsschutz (Schweiz) AG wurde vor über 25 Jahren in Basel gegründet und vertreibt als erfolgreiches KMU mit 25 Mitarbeitern die uvex safety-Produkte in der Schweiz. Als Pionierin im Bereich Persönliche Schutzausrüstung (PSA) hat sie massgeblich zur Entwicklung des nationalen Marktes und zur Sicherheit der Arbeitnehmer beigetragen.

 

Neben Produkten mit bestmöglichem Schutz, optimalem Tragekomfort und sportlichem Design gehören auch Dienstleistungen wie das interne Logistik-Center, das Mobile Service Center und die eigene Academy zu den Stärken des Unternehmens.

 

Mehr Wissenswertes zum Thema Arbeitsschutz allgemein und zum Angebot der UVEX Arbeitsschutz (Schweiz) AG finden Sie unter uvex-safety.ch

 

von links: Hanspeter Mathis, Geschäftsführer und Gründungsmitglied; 
Massimo Nicastro, Designierter Geschäftsführer

 


 

Hinweise von Partnerorganisationen

 


 

 

 

Efficiency-Club Basel: Vortrag mit Karin Linkner

Hinweis: Als metrobasel-Mitglied oder -Partner profitieren Sie von vergünstigten Preisen!

 

Konzentration in Stresssituationen? Energie trotz Marathonmeeting? Leistungsstark den ganzen Tag? «Brain Energy! Mit gezielter Ernährung die Alltagsenergie steigern!»


50% aller Führungskräfte und Selbständig-Erwerbenden haben ein gefährdendes Gesundheitsverhalten. Das kann geändert werden. Tipps und Tricks zeigt uns an diesem Abend Frau Linkner.

 

Datum: Donnerstag, 14. September 2017

Zeit: 18.00 – 19.00 Uhr, mit anschliessendem Apéro

Ort: Hotel Bildungszentrum 21, Missionsstrasse 21, 4003 Basel

Flyer mit Programm und weiteren Informationen (PDF)

 

Anmeldungen bitte direkt über: www.efficiency-club.ch oder per Mail an info@efficiency-club.ch

 


 

Rückblick zum UN LIBRARY TALK Programme

Roundtable on «Ageing with Dignity»

 

Gerne möchten wir Sie über die Veranstaltung vom Centrefor Socio-Eco-Nomic Development (CSEND) informieren, welche am 23. Mai 2017 in Genf stattfand. Auch die metrobasel-Studie «Ageing - Workforce» fand unter den Teilnehmenden beachtung. Wir danken Prof. Dr. Raymond Saner, dass sich metrobasel einbringen durfte.

 

Link zum Summative Report (englisch)

 


 

Werden auch Sie Mitglied bei metrobasel

 

Wenn Sie Interesse an der Tätigkeit oder den Studien von metrobasel haben, uns als Mitglied unterstützen und an unseren Anlässen teilnehmen möchten, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail an info@metrobasel.org oder per Telefon unter 061 272 11 44.

 

Sehr gerne senden wir Ihnen weitergehende Informationen zu. Das Beteiligungsformular, unsere Statuten und Reglemente finden Sie hier.

 

Wir danken all unseren Partnern und Mitgliedern für die Unterstützung, welche die Projekte, Studien und Anlässe von metrobasel ermöglichen.

 

Geschäftsstelle

metrobasel, Aeschenvorstadt 4, 4010 Basel

T +41 (0) 61 272 11 44

 

Direktorin: Regula Ruetz

Administration: Andreas Hutter

E-Mail: info@metrobasel.org

 

Die metrobasel news finden Sie unter:

www.metrobasel.org