04/2018

Themen in dieser Newsmail

 

 


 

 

 

Rückblick: «Erfolgreiche Bilaterale CH-EU: nur mit Rahmenabkommen?»

 

vom Mittwoch, 5. September, im Grossratssaal des Kantons Basel-Stadt

 

 

 

«Scheitern ist keine Option»

Vor über 200 Gästen aus Politik und Wirtschaft wurde am vergangenen Mittwochabend im Saal des Grossen Rats ein für die Schweiz aktuelles und sehr wichtiges Thema diskutiert: «Erfolgreiche Bilaterale CH-EU: Nur mit Rahmenabkommen?».

 

Nach der Einführung ins Thema durch metrobasel-Direktorin Regula Ruetz, die in ihrem Eingangsstatement mit Nachdruck für eine konstruktive Einigung zwischen der EU und der Schweiz plädierte, referierten und diskutierten prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft, welche Vor- und Nachteile die Einführung oder das Scheitern eines Rahmenabkommens der Schweiz bringen würde.

 

Staatssekretär Dr. Roberto Balzaretti, der Verhandlungsführer für die Schweiz in Brüssel, zeigte in seinem Vortrag eindrücklich die Bedeutung der Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz auf. Gleichzeitig erläuterte er, warum es ein institutionelles Abkommen mit der EU brauche. Der Bundesrat wird ein Abkommen jedoch nur abschliessen, wenn dies im Gesamtinteresse der Schweiz liege. Auch Monika Rühl, die Vorsitzende der Geschäftsleitung des Wirtschaftsdachverbands economiesuisse plädierte für das Rahmenabkommen und damit für Rechtssicherheit für Schweizer Unternehmen. Sie sieht die «Weltklasse-Bedingungen der Schweiz – in Bezug auf Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Bildung sowie Unternehmertum – in Gefahr», sollten die Schweiz und die EU nicht zu einer Einigung kommen.

 

Für den Basler Regierungsrat und Vorsteher des Wirtschaftsdepartements, Christoph Brutschin, sowie für den Schweiz-Präsident von Novartis, Dr. Matthias Leuenberger, liegen die Vorteile eines Rahmenabkommens insbesondere für die grenzüberschreitende Region Basel und die hier so bedeutende Pharmaindustrie auf der Hand: Es gehe um nichts weniger als den geregelten und gesicherten Marktzugang zur EU, dem mit Abstand wichtigsten Handelspartner der Schweiz. Auch Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP, BL), die Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats, setzte sich stark für ein Rahmenabkommen ein, denn die EU warte doch nur darauf, dass der bilaterale Weg mit der Schweiz zu Ende und damit der Spezialfall Schweiz vom Tisch sei, sollte keine Einigung hinsichtlich der Anpassung der bilateralen Verträge gefunden werden.

 

Roger Köppel, SVP-Nationalrat und Verleger der «Weltwoche», äusserte sich mehrfach vehement gegen ein Rahmenabkommen. Er befürchtet, dass die Eidgenossenschaft mit einem solchen Abkommen ihre Souveränität verlieren und von «fremden Richtern» regiert würde. Er warnte eindringlich davor, dass die Schweizer Bürger sich nach der Übernahme von EU-Richtlinien nicht mehr zu Anpassungen äussern können, welche Schweizer Gesetzen widersprechen. Staatssekretär Balzaretti legte dar, dass ein institutionelles Abkommen die Prärogativen der Schweizer Institutionen und die direkte Demokratie bewahren würde.

Auch EU-Parlamentarier Andreas Schwab aus Deutschland versicherte, dass beide Seiten ein grosses Interesse hätten, eng zusammenzuarbeiten. Die Souveränität der Schweiz sei auch mit Rahmenabkommen nicht in Gefahr. Er fügte gleichzeitig aber an, dass das Taktieren und auf Zeit spielen der Schweizer Politiker auf Seiten der EU nicht gebilligt würden: Die Schweiz habe es in der Hand, ob sie auch weiterhin den Wohlstand dank einer vertraglichen Anbindung an den grossen EU-Mark wolle oder nicht.

 

 

Wir möchten uns an dieser Stelle beim Kanton Basel-Stadt, der Regio Basiliensis, der VBÖ und der Europakampagne stark+vernetzt für die Unterstützung des Anlasses bedanken.

 

                  

 

Soup&Chill danken wir für das hervorragende und speziell für unseren Anlass konzipierte Catering, und Donati Vini für die auserlesenen Weine und Referentengeschenke.

 

          

 


 

 

 

Wirtschaftsforum Fricktal 2018

Donnerstag, 20. September, 18.00 - ca. 19.30 (mit anschliessendem Apéro), bei der Syngenta in Stein (AG), zum Thema «Digitalisierung»

 

WICHTIGES UPDATE:

Das Interesse an diesem Anlass ist so gross, dass es KEINE freien Plätze mehr gibt. Wir freuen uns darüber und hoffen, diejenige, welche nicht berücksichtigt werden konnten, an einem unserer nächsten Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.

 

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Wirtschaftsforum Binningen 2018

Dienstag, 30. Oktober, 18.00 - ca. 19.30 Uhr (mit anschliessendem Apéro), im Kronenmattsaal, Weihermattstrasse, 4102 Binningen

 

Das diesjährige Wirtschaftsforum Binningen befasst sich mit dem Siedlungsraum der Zukunft. Welche Anforderung wird an den Siedlungsraum von morgen gestellt?

 

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Vorstellung der Studie «Aging - Betreuung»

am 5. November 2018, ab ca. 17.00 - ca. 19.00 Uhr (mit anschliessendem Apéro), kleiner Hörsaal im ZLF, Universitätsspital Basel

 

Die neueste Studie von metrobasel beleuchtet eine Frage, die uns alle immer mehr betrifft: Wie lassen sich Erwerbstätigkeit und die Betreuung von betagten Angehörigen vereinbaren? Die Studie ist in Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule BFH, der FHNW und einem Team von renommierten Experten entstanden. Sie zeigt auf, wo Bedarf zur Unterstützung von erwerbstätigen Betreuenden besteht. Die davon abgeleiteten Handlungsempfehlungen sollen zur Diskussion gestellt werden.

 

Wir freuen uns, wenn Sie sich das Datum bereits reservieren. Das detaillierte Programm folgt demnächst.

 

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BEF Basel Economic Forum 2018

Freitag, 23. November, ab 09.00 Uhr (Ganztagesveranstaltung), im Hyperion Hotel Basel, Messeplatz 12, 4058 Basel

 

«Stadt und Region der Zukunft»

Das diesjährige BEF will Visionen zur räumlichen Zukunft unserer Region aufzeigen: Welche Veränderungen und Trends kommen auf uns zu? Was zeichnet eine prosperierende Stadt und Region aus? Wie werden wir künftig arbeiten? Wo braucht es welche Arbeitsplätze und wie wird sich die Mobilität verändern? Werden autonom gesteuerte Fahrzeuge oder Transportsysteme nicht nur uns ans Ziel bringen, sondern auch vermehrt Waren? Wo und wie wird «Einkaufen und Freizeit» stattfinden?

 

Antworten darauf, wie sich Zukunftstechnologien auf die räumliche Gestaltung, die Mobilität und das Leben im beruflichen und privaten Bereich auswirken, haben einen grossen Einfluss darauf, wie unsere Städte, Agglomerationen und ländlichen Gebiete sich verändern und entwickelt werden sollen. Hochkarätige Referenten und Podiumsteilnehmer werden sich am diesjährigen BEF darüber unterhalten. Unter ihnen sind Andreas Welter (Leiter globaler Think Tank Mobilität von BMW), Dr. Michael Grampp (Chefökonom und Director Research von Deloitte Schweiz) und Frithjof Finkbeiner (Mitglied des Club of Rome, international bekannter Klima- und Nachhaltigkeitsexperte).

 

Link zum detaillierten Programm

 

In diesem Jahr wird auch der Jungunternehmerpreis Nordwestschweiz (JUP) erstmals im Anschluss ans BEF Basel Economic Forum vergeben.

 

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Hinweise von Partnerorganisationen

 


 

 

Ausstellung Open IBA

Die Ausstellung Open IBA zeigt die Geschichte der Internationalen Bauausstellungen von 1901 bis heute.

 

Noch bis zum 19. September 2018 kann die Ausstellung im Lichthof des Bau- und Verkehrsdepartements des Kantons Basel-Stadt, CH-4051 Basel, besichtigt werden.

Bitte beachten Sie, dass der Ausstellungsbesuch nur während der Öffnungszeiten des Bau- und Verkehrsdepartements möglich ist. Diese sind wie folgt: Montag bis Freitag - 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Open IBA ist ein Gemeinschaftsprojekt der IBA Thüringen und der IBA Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk IBA meets IBA. Die Durchführung des Projektes wurde gefördert durch das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), betreut vom deutschen Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen zu den Internationalen Bauausstellungen finden Sie unter www.open-iba.de.

 

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«Digitalisierung, Robotik, künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge und Industrie 4.0»

Schon heute sind Roboter in unseren Alltag integriert. Nahezu selbstverständlich hielten und halten sie in Arbeitswelt, Haushalt und Freizeit Einzug: etwa in der Gebäudeautomation oder als selbstständige Rasenmäher und Staubsauger. Diese Roboter sind noch nicht sehr intelligent – aber fleissiger, zuverlässiger und letztlich weitaus anspruchsloser als wir Menschen. Die maschinellen Helfer lassen uns erahnen was in naher Zukunft Roboter mit kognitiven Fähigkeiten und «höherer Intelligenz» leisten werden.

 

Datum:

Donnerstag, 27. September 2018, 18.00 – ca. 19.30 Uhr, mit anschliessendem Apéro

 

Veranstaltungsort:

Parterre Rialto

 

Kosten:

metrobasel-Mitglieder und Partner profitieren von vergünstigten Konditionen (CHF 35.- statt 70.-)

 

Einladung und Anmeldetalon finden Sie hier.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Regio Basiliensis durchgeführt.

 

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VSUD Arbeitskreis


Datum:

Donnerstag, 27. September 2018, 16.30 Uhr – 18.30 Uhr

 

Thema: Mitarbeiterbeteiligungen in der Schweiz, Deutschland und Frankreich

Im Arbeitskreis erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Modelle von Mitarbeiterbeteiligungen und steuerrechtliche Hinweise, die unter anderem auch für beschäftigte Grenzgänger relevant sind.

 

Veranstaltungsort:

Jakob Burkhard Haus, Wirtschaftswissenschaftliche Fakulät der Universität Basel, Seminarraum S14, Peter Merian-Weg 6, 4052 Basel

 

Informationen zum Thema und den Anmeldetalon finden Sie hier.

 

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32. Lifefair Forum

2050 produziert die Welt dreimal mehr Abfall als heute. Ursache sind globale Megatrends: stetiges Wachstum von Bevölkerung und Wirtschaft, steigende Lebensstandards, Industrialisierung, Urbanisierung und immer kürzere Produktezyklen. Besonders alarmierend: über 80% der Abfälle werden heute weggeworfen.


Datum:

Montag, 01. Oktober 2018, 18:00 Uhr


Thema: Digitalisierung & Kreislaufwirtschaft: Wie bewältigen wir die Abfallberge?


Veranstaltungesort:

Konferenzzentrum Forum St. Peter beim Paradeplatz Zürich


Anmeldung:

Beschränkte Platzzahl – frühzeitige Anmeldung empfohlen! Teilnahmegebühr: vgl. www.forum.lifefair.org


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Werkstatt Basel: «Act local - think global»


Datum:

Donnerstag, 8. November 2018, 18.00 Uhr – 20.00 Uhr

 

Thema: Was hält unseren Wirtschafts- und Lebensraum fit?

Europa ist in unserer Wirtschaftsregion omnipräsent. Wie funktioniert das Zusammenspiel von lokal und global tätigen Unternehmen? Was verbindet einen grossen Life Sciences-Konzern mit einem lokalen Gewerbetreibenden? Und wie gehen wir mit den europapolitischen und anderen Herausforderungen um, denen unsere Wirtschaft begegnet?

 

Veranstaltungsort:

Kino Pathé Küchlin, Steinenvorstadt 55, Basel

 

Kosten:

Der Anlass ist kostenlos.

 

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich rasch an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Weitere Informationen / Einladung als PDF / Direktlink zur Anmeldung

 

 

 


 

Neue Partner bei metrobasel

Wir freuen uns folgende neue Partner bei metrobasel begrüssen zu dürfen:

 

 

Erfahren Sie dazu mehr in einer nächsten Newsmail.

 

 

Werden auch Sie Mitglied bei metrobasel

 

Wenn Sie Interesse an der Tätigkeit oder den Studien von metrobasel haben, uns als Mitglied unterstützen und an unseren Anlässen teilnehmen möchten, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail an info@metrobasel.org oder per Telefon unter 061 272 11 44.

 

Sehr gerne senden wir Ihnen weitergehende Informationen zu. Das Beteiligungsformular, unsere Statuten und Reglemente finden Sie hier.

 

Wir danken all unseren Partnern und Mitgliedern für die Unterstützung, welche die Projekte, Studien und Anlässe von metrobasel ermöglichen.

 

Geschäftsstelle

metrobasel, Aeschenvorstadt 4, 4010 Basel

T +41 (0) 61 272 11 44

 

Direktorin: Regula Ruetz

Administration: Andreas Hutter

E-Mail: info@metrobasel.org

 

Die metrobasel news finden Sie unter:

www.metrobasel.org